U17 unterliegt mit 4:0 beim NLZ der SpVgg Landshut

Der Herbstmeister gibt sich keine Blöße

Im letzten Spiel vor der Winterpause musste unsere JFG in der niederbayerischen Bezirkshauptstadt antreten. Gegen das bisher in der laufenden Saison ungeschlagene Team vom NLZ Landshut hieß die Devise: „David gegen Goliath“. Leider hat allerdings unser JFG-Team zu Hause die „Steinschleuder“ vergessen. Ohne diese im bildlichen Sinne gesprochene Waffe gab es beim Herbstmeister nichts zu gewinnen. Trotzdem zog sich unsere Mannschaft mit einer guten Einstellung achtbar aus der Affäre. Die spielstarken und körperlich robusten Hausherren belagerten von Anfang an unsere Spielhälfte und suchten früh die Vorentscheidung. Das erste Tor konnte allerdings mit mannschaftlicher Geschlossenheit lange Zeit verhindert werden. Erst ein Freistoß, der gekonnt über/neben die Mauer gezirkelt wurde, verhalf dem Tabellenführer zur 1:0 – Führung. Kurze Zeit später konnte sich ein Hausherrenstürmer über unsere rechte Abwehrseite durchsetzen, nach innen passen und einen Vollstrecker zur 2:0 – Pausenführung finden. Entlastungsangriffe unseres Teams waren in der ersten Halbzeit Mangelware; Möglichkeiten ergaben sich nur nach Freistößen, die von Captain Dani Färber in den Strafraum der Hausherren getreten wurden.

Mit der Hereinnahme von Stürmer Emec versuchte unser Team in Halbzeit 2 auch taktisch eine offensivere Ausrichtung. Tatsächlich konnten wir in den ersten 15 Minuten auch spielerisch besser mithalten; Torchancen fehlten allerdings nach wie vor.

Besser machte es in der Folgezeit der Herbstmeister von der Spvgg. Landshut. Mit 2 weiten Bällen über unsere aufgerückte Abwehr setzten sich die Stürmer jeweils über links und anschließend über rechts gekonnt durch, die Hereingaben wurde erneut gegen unseren chancenlosen Goalie konsequent zur 3:0 bzw. 4:0 – Führung verwandelt.

In der Folgezeit bewies unser Team bis zum Schluss guten Charakter und wehrte sich energisch gegen einen drohenden Abschuss.

Fazit:

Punkte müssen gegen die Gegner geholt werden, denen wir auf Augenhöhe gegenüber treten können. Deshalb wird nach der Winterpause ein Blitzstart notwendig sein, um die erforderlichen Punkte gegen die hinteren Teams wie Röhrnbach, Plattling, Julbach und Laaber zu holen.

 

 

Hermann Obermeier

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