A1 • Niederbayerischer Hallenbezirksmeister 2016/17

JFG Kinsachkickers A-Junioren trotzen den Bayern- und Landesligisten bei der Niederbayrischen  Hallenbezirksmeisterschaft 2016/17 und holten sich den Titel und das Ticket für die Bayrische Hallenmeisterschaft in Herrieden am 21. Januar 2017.

Niederbayerischer Meister bei den A-Junioren – die JFG Kinsachkickers. Hinten von links: Kreisvorsitzender Christian Bernkopf, Julian Borndörfer (TeamsportHofbauer), JGSL Alois Eder, Arnstorfs Bürgermeister Alfons Sittinger, Maximilian Garbusuk, Christoph Boyen, Tobias Gayring, Moritz Schöfer, Lukas Käufl, Andreas Listl, Bezirksvorsitzender Christian Engl, Michael Reisinger, Ehren-Vize-Präsident und Ehren-Bezirksvorsitzender Siegfried Urlberger, Dominik Fischer, Bezirks-Jugendleiter Rudolf Hamberger und Trainer Esat Akbas. Vorne von links: Dennis Herzog, Andrej Cocosatu, Torhüter Sebastian Grübl, Florian Buchs, Dennis Götz, Johannes Veh und Co-Trainer Gennadiy Garbusuk.

Am vergangenen Samstag trafen sich in  Arnstorf die acht besten A-Juniorenteams um den niederbayerischen Fußballmeister findig zu machen. Darunter ein Bayernligist, eine Truppe die in der Landesliga auf Punktejagd geht, die zwei besten  der BOL Niederbayern, sowie vier Kreisligisten. In der Gruppe A war man sich einig, dass die SpVgg Landshut und die SpVgg GW Deggendorf die besseren Chancen für den Einzug in die Finalrunde haben, obwohl dem TuS 1860 Pfarrkirchen und der JFG Lusen auch einiges zuzutrauen war. Etwas komplizierter schaute es aus der Sicht der Fußballexperten in der Gruppe B aus. Der Tabellenerste der BOL und Sonnenland Cup Gewinner 2016/17 die  DJK Vornbach am Inn, der Tabellenzweite die JFG Kinsachkickers mit ihrem variablen, druckvollem und temporeichem Passspiel, sowie die starken SG Neufraunhofen Velden und SG Riedlhütte/Oswald/Klingenbrunn/Neuschönau ließen  einige Fragen offen. Doch Überraschungen blieben nicht aus. Der Mitfavorit auf den Titel der  Gruppe A SpVgg GW Deggendorf musste zwei bittere Niederlagen hinnehmen und konnte somit die Gruppenphase nicht überstehen. Daher zog neben der  SpVgg Landshut der starke TuS 1860 Pfarrkirchen als Zweiter in die Finalrunde ein. In der Gruppe B ließen die Kinsachkickers nichts anbrennen. Mit einer ideenreichen, technisch anspruchsvollen und taktisch angepassten Spielweise konnten die Gegner nicht so ganz zurechtkommen. Die neun Punkte aus drei Spielen mit bester  Tordifferenz waren das Ticket der Kicker von Trainer Esat Akbas und Gennadij Garbusuk zum souveränen Einzug in die Finalrunde. Auch die  DJK Vornbach am Inn konnte ihren Ambitionen gerecht werden und schaffte es mit sechs Zählern aus drei Partien in die Endrunde. Im ersten Halbfinale hatte die DJK Vornbach den Sportlern aus Landshut alles abverlangt, musste sich erst im Sechsmeterschießen geschlagen geben. Im zweiten Halbfinale zeigten die Kinsachkickers zum wiederholten Mal, dass sie zurzeit in Niederbayern eine Macht sind. Obwohl die Pfarrkirchner ein richtig gutes Spiel mit viel Druck ablieferten, konnten sie die Abwehr der Kinsacher nicht überwinden. Im Sturm, wie schon bekannt, sind Käufl, Gayring und Co. immer für ein paar Tore gut. Somit standen die zwei Finalisten fest. Nun waren die Trainer gefragt. Die Jungs nochmal richtig zu motivieren, Selbstvertrauen in die müden Köpfe einzuhauchen, den Glauben an den Erfolg zu festigen, die richtigen Worte für jeden Spieler zu finden. Das Finale war ein richtig rassiges Spiel. Es standen sich  zwei gleichstarke  Gegner gegenüber. Jeder war im Laufe des Spiels mal vorne, jeder lag mal zurück, keiner dachte ans Aufgeben. Das Spiel endete mit einem drei zu drei, was auch dem Spielverlauf entsprach. Wie bekannt, ist das Sechsmeterschießen in erster Linie eine Nervensache. Die waren an diesem Abend bei den Kinsachkickers eindeutig stärker. Besonders hervorzuheben wäre in dieser Hinsicht der Keeper der Kinsacher, der bei den Schüssen nicht sofort nach unten ging und somit die hohen Bälle entschärfen konnte. Unterm Strich ein verdienter Sieg einer starken Mannschaft, die den niederbayrischen Fußball am kommenden Samstag bei der Bayrischen Hallenmeisterschaft in Herrieden vertreten darf. Bei der hochkarätige Gegner, wie die Bundesligisten 1. FC Nürnberg, TSV 1860 München, FC Augsburg, FC Ingolstadt, SpVgg Greuther Fürth (gesetzt) und weitere sieben Bezirksmeister (qualifiziert) vertreten sind.

 

Text: Rudolf Herzog

Laden...

        unsere Stammvereine